Der Hut
Zeitung der Pfadfinder Tennengau
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Sommerlager Wi/Wö  

\"Back to the roots\", unter diesem Motto stand das heurige Explorer Sommerlager. Voller Erwartungen starteten wir am 16. August ins wilde und mystische Schottland! Nach einer langen Fahrt quer durch Frankreich und England holten wir Wischi, der schon in England war in Kendal ab, nun stand uns nichts mehr im Weg um unsere Reise fortzusetzen.Am Abend erreichten wir dann Schottland wo wir uns gleich mit der Geschichte des Landes vertraut machten. Wir waren in einem kleinen Fischerdörfchen gelandet. Am nächsten Tag fuhren wir nach Oban wo wir unsere Radtour starteten.

Geplant war eine dreitägige Radtour, aber schon nach 30 Kilometern hatten wir ein kleines Problem: wir fuhren zu einem Loch (See), über den eine Fähre fahren sollte (laut Michi). Als wir dort ankamen erfuhren wir, dass hier schon seit über 50 Jahren keine Fährschiffe mehr fahren. Zu allem Überfluss fing es auch noch so stark zu Regnen an, dass wir alle in kürzerster Zeit nass waren. Wir fanden in einem kleinen Häuschen Zuflucht vor den Wassermassen. Als der Regen nachließ, beschlossen wir die Radtour zu verschieben und sie später durchzuführen. Nun ging?s ins Landesinnere, zum Loch Ness. Von den Einwohnern hörten wir, dass in diesem See ein Ungeheuer sein Unwesen treibt, aber zum Schluss merkten wir das es nur Martin war der seine Schwimmübungen machte. Es ging weiter auf die Isle of Sky zum Old Man of Storr, von dort starteten wir unser zweitägige Wandertour, von einer Seite der Insel zur anderen. Die Sonne ließ uns dieses mal nicht im Stich und wir hatten zwei wunderschöne Tage, nur die Nacht war sehr kalt, aber dafür hatten wir ja schließlich unsere Schlafsäcke.

Wir fuhren weiter in die Highlands, auf der Suche nach den letzten Highländern, vorbei an den Schlachtfeldern wo wir noch den einen oder andern kopflosen Reiter sahen, die Melodien der Geächteten und die hilflosen Schreie der kämpfenden Schotten hörten. Die Neugier trieb uns weiter in den Norden hinauf wo auch Greune zu uns stieß, der mit uns eine Wanderung in die Highlands geplant hatte. Als wir aufbrachen merkten wir schnell, dass wir ein kleines, sehr kleines Problem hatten: Die Midges kleine und sehr gemeine Mücken die einem in Schwärmen zu Tausenden befallen und stechen. Aber wir gaben nicht auf - nein, wir gingen weiter. Am nächsten Tag mussten wir uns schließlich doch geschlagen geben es half alles nichts, kein Autan, nichts.

Das war unser letzter Tag in Schottland. Zum Schluss fuhren wir noch nach London und Paris ? ohne Midges